( - ) Bayerischen Lehrerverband BLLV

Vom Anfang bis ... . . .
Antworten
Klaus
Beiträge: 207
Registriert: Sa 4. Feb 2017, 19:40

( - ) Bayerischen Lehrerverband BLLV

Beitrag von Klaus » Sa 3. Jun 2017, 09:52

https://www.bllv.de/bllv-de.1.0.html

28. 5. 2017

Hier bestand bereits ein vielversprechender Kontakt



Sehr geehrte Frau Fleischmann, sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Klaus Klüber aus Alzenau und arbeite seit 16 Jahren als Hausmeister im örtlichen Spessart-Gymnasium.

Bedingt durch meine außerordentlich gewaltbetonte Kindheit, deren Dimensionen ich erst ab 2003/4 zu entdecken und deren Hintergründe zu erforschen begann, entdeckte ich im Rahmen meiner langjährigen biografischen Aufarbeitung 2010 mehr zufällig, wie auch unser Bildungswesen maßgeblich an zahlreichen gesellschaftlichen Missständen ursächlich beteiligt ist.
Deren Folgen in früh anerzogenen Anerkennungsdefiziten, Orientierungslosigkeit und Obrigkeitshörigkeit von vielen Schulabgängern nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich werden, jedoch in indirekter Folge eine geradezu verheerende Spur an gesellschaftlicher Verwüstung nach sich ziehen.

Diese Erkenntnisse habe ich vor dem Hintergrund meiner eigenen Biografie in zahlreichen Einzelaspekten in meinem kürzlich veröffentlichten Buch "Bildungsnot" zusammengefasst.
Damit nicht genug, habe ich auf meiner buchbegleitenden Initiativwebseite www.bildungsnot.de eine bundesweit angelegte "Bildungsnot-Initiative" gestartet, mit der ich nicht nur ein möglichst breites Handlungsbewusstsein wecken möchte, sondern unsere Mitbürger animieren möchte, meinen dargelegten Bildungsumbruch mitzutragen.
Dieser gliedert sich in mehrere Punkte auf.

Auf Ebene der gegenwärtigen Bildungssituation, strebe ich eine Verschiebung der inhaltlichen Bildungsschwerpunkte in Richtung Persönlichkeitsbildung und gesellschaftliche Harmonisierung mit folgenden Punkten an.

1. Gewaltprävention damit Kinder schon möglichst frühzeitig ein Gespür dafür entwickeln.
- was Gewalt eigentlich ist
- durch welche Mechanismen Gewalt entsteht
- in welchen verschiedenartigen Facetten Gewalt zum Ausdruck kommt
- wie sich Gewalt auf die Betroffenen auswirkt und
- wie jeder vorausschauend und deeskalierend auf Bedrohungen oder Provokationen reagieren kann.
Diese Maßnahme wäre mit den riesigen Vorteil verbunden, da Kinder hiermit schon frühzeitig ein Gespür für ihre möglicherweise vorliegende Gewaltbetroffenheit erhalten und somit auf bereitstehende Hilfen zugreifen könnten. Womit wir gesamtgesellschaftlich vor exorbitanten Folgekosten bewahrt würden, die sehr häufig durch gewaltbetroffene Menschen erst viel später ausgelöst werden, wie z.B. alle Folgekosten von Kriminalität, Krankheiten etc.

2. Sensibilisierung von Eigen- und sozialem Verantwortungsbewusstsein durch:
- Sensibilisierung an Verantwortung sich selbst und der sozialen Gemeinschaft gegenüber
- umfassende Aufklärung über Gesundheit und Ernährung
- Aufklärung über Werbemanipulationen
- Aufklärung darüber, wie unser Finanzwesen funktioniert
- umfassende sexuelle Aufklärung. Damit Kinder möglichst kaum mehr für die Unzulänglichkeiten ihrer Eltern büßen müssen

3. Elternvorbereitung
- verbindliche pädagogische Grundausbildung für alle
- vermittelnde Aufklärung über die physischen und psychischen Entwicklungsvorgänge vom Kleinkind bis hin zu Heranwachsenden.
- Pflege- bzw. Grundausbildung bezüglich Kleinkindern und betagten Menschen.

Mit Grundzügen ähnlicher Ideen wandte ich mich bereits im Juli 2008 an Ihren Vorgänger, Herrn Wenzel, der mir in einem Antwortschreiben versicherte, dass er mein Engagement in dieser Richtung wörtlich für "im höchsten Maße unterstützungswürdig" erachtete.
Nur konnte er mir 2008 noch keine konkrete Hilfe anbieten.

Heute dürfte es dahingehend deutlich besser aussehen.
Zumindest biete ich auf der Webseite Bildungsnot unterschiedslos allen Mitbürgern die Möglichkeit an , sich meinem Engagement und Ideen mit denkbar geringem Aufwand anzuschließen, in dem sie sich
1. anonym oder mit Personenangaben einfach in die Unterstützerliste eintragen.
2. sich der Initiative als Verbündete anschließen. (mir explizit mitteilen)
3. Mit einem vorbereitetem oder individuell verfassten Schreiben gegenüber unseren Bildungsverantwortlichen aktiv einfordernd auftreten.


Ich möchte Sie, Frau Fleischmann, bzw. Ihren Verband herzlich bitten, meine Anliegen nach einer inhaltlichen Prüfung in allen möglichen Formen nach Kräften zu unterstützen.
Schließlich geht es zunächst einmal darum, mit möglichst seriösen Namen unseren Mitbürgern, die oft skeptischen Berührungsängste zu nehmen, um sich gleichfalls in möglichst großer Anzahl dieser Initiative anzuschließen.

Dann werden Sie in weiterer Folge auch so langsam zu begreifen beginnen, dass ein zukunftsgerichtetes Bildungswesen nicht mehr darauf abzielen darf, unsere Kinder jahrgangsabhängig in unsere Schulkasernen zu rekrutieren, um sie dort auf ein niederschwelliges Niveau zu nivellieren, sondern wir als gesamte Gesellschaft davon profitieren werden, wenn Kinder in ihren jeweiligen Fähigkeiten und Neigungen gefördert werden, um später im sprichwörtlichen Sinne zu ihrer späteren Berufung zu finden.

Denn in diesem Versäumnis erkenne ich eines der Hauptmerkmale, warum Menschen im Zusammenwirken von Anerkennungsdefiziten, beruflicher Orientierungslosigkeit und in Unkenntnissen von Ursachen und Wirkungen, in der Vergangenheit bis hin in die Gegenwart, in Kindern stets das Ventil fanden/finden um dort den eigenen Frust der eigene Verletzungen abzuleiten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Zusammenhänge allen Mitmenschen vermittelbar sind und wir daher zum Schutz von Kindern und Gesellschaft ein neuartiges Bildungsbewusstsein benötigen.

Auch dazu habe ich mir längere Zeit Gedanken gemacht und habe eine im Buch beschriebene visionäre "Schulform" entwickelt, die ich lange Zeit für einzigartig hielt.
Sieh auch: Ideen für Morgen
Doch wurde ich inzwischen darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Schweiz eine anerkannte "Privatschule" gibt, die bereits seit 30 Jahren überaus erfolgreich mit einem ähnlichen Konzept arbeitet wie ich eine solche Schule der Zukunft nur mehr als "Begegnungsstätten" deklariert habe.

Natürlich wäre die Annahme illusorisch, unser Bildungssystem von Null auf Hundert hinsichtlich visionärer Schulformen umkrempeln zu dürfen, aber wir könnten und sollten uns zumindest gemeinsam dafür einsetzen, dass unsere Bildungsverantwortlichen derartige Pilotprojekte unterstützen, sofern sich auf regionaler Ebene genügend interessierte Menschen zusammenfinden, um gemeinsam parallel zu unseren Regelschulen solche "Begegnungsstätten" zu ermöglichen.

Ich wäre außerordentlich glücklich, wenn Sie mir dahingehend folgen oder zumindest in den ersten genannten Punkten Ihre Unterstützung zusagen könnten und Ihren Möglichkeiten gemäß an der Verbreitung dieser Initiative in der öffentlichen Wahrnehmung mitwirken würden.
Da ich schon früher den ersten Kontakt mit Herrn Wenzel aufnahm, habe ich Sie nun wieder als erste von zahlreichen weiteren Ansprechstellen angeschrieben, die ich auf meiner Webseite in relevanten Kontaktlisten zusammengetragen habe.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen weiter für vertiefende Gespräche zur Verfügung.

Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen aus Alzenau
Klaus Klüber

Klaus
Beiträge: 207
Registriert: Sa 4. Feb 2017, 19:40

Re: Bayerischen Lehrerverband BLLV

Beitrag von Klaus » Do 7. Dez 2017, 14:46

Nachdem mein Anschreiben ohne Antwort blieb, entdeckte ich gestern Abend zufällig den Facebookacount der Vorsitzenden des Bayerischen Lehrer/innen-Verbandes. In dem Frau Fleischmann die Annehmlichkeiten ihres verantwortungstragenden Amtes herausstellte.

So etwas zu lesen, ist schon ärgerlich, entsprechend habe ich eine geharnischte Protestnote auf ihren Account zurückgelassen, auf dem folgender Wortwechsel stattfand:

ich:
Richtig, genießen Sie mal schön all die Annehmlichkeiten, die so ein prestigeträchtiges Amt mit sich bringt. Für die wahren Bedürfnisse unserer Schüler/innen und Gesellschaft fehlt Ihnen so betriebsblind wie Sie offensichtlich sind, sowohl Augen als auch Herz.

sie:
Dann schreiben Sie was Sie für wichtig halten ... kritisieren ist immer einfach ... was sind ihre Ziele?

ich:
Ich habe ge- und beschrieben und zwar überaus ausführlich. Sowohl den bemitleidenswerten Istzustand unseres Schulwesens und dessen verheerende Folgen, wie auch zahlreiche Ideen, die ich zur Überwindung unserer gesellschaftlichen Misstände für erforderlich erachte:
Ihr Vorgänger Herr Wenzel, dem ich vor Jahren einen Teil meiner Ideen vorstellte, nannte diese "im höchsten Maße unterstützungswürdig", beließ es aber leider auch bei diesem inhaltslosen Lippenbekenntnis.
Mein Versuch Ihnen meine weiter vertieften Gedanken in einer Email vom 28. 5. um 11:01 Uhr vorzustellen, wurde nun noch nicht mal beantwortet.
Lässt tief blicken. Wie ich überhaupt feststellen muss, dass sich ausgerechnet unsere Lehrer, Pädagogen oder Sozialwesen auffälliger Weise noch am wenigstens für das Thema Bildung und Gesellschaft interessieren
Sofern Sie sich doch einen groben Überblick verschaffen möchten, was ich Ihnen gern angetragen hätte, so finden Sie diesen auf meiner Webseite unter www.Bildungsnot.de und in weit größeren Zusammenhängen in meinem gleichnamigen Buch "Bildungsnot".

sie:
Ich denke: am besten wir kommen in Kontakt. Bitte nicht auf fb ... bildungspolitische Diskussionen interessieren mich. Ich denke ein live Dialog ist am besten. So kann man auch Unterstellung und Irritationen vermeiden. Wenn sie dies auch so sehen dann vereinbaren wir gerne einen Termin. Praesidentin@bllv.de


Gesagt getan, habe ich ihr mit entsprechenden Anhang folgende Email zugesandt:

Hallo und guten Morgen, Frau Fleischmann,

gemäß unserem kürzlichen Facebookaustausch möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen noch einmal mein Anliegen vorzustellen, dessen wortgleiches Anschreiben vom 28. 5. diesen Jahres unbeantwortet blieb.
Vielleicht können Sie die damit verbundene Enttäuschung nachvollziehen. Schließlich beschäftige ich mich schon seit Jahren mit dem Thema Bildung und versuche bislang vergeblich, Mitstreiter/innen für mein Ideen zu gewinnen, die gar nicht so einzigartig sind, wie ich inzwischen erfahren konnte.
Hier also noch einmal mein Anschreiben vom 28. 5. diesen Jahres.
Sofern Sie daraus weiteren Gesprächsbedarf erkennen, stehe dafür gerne zu Verfügung.
Und um allen Eventualitäten vorzubeugen, geht es nicht um mich, sondern um eine zukunftswürdige Gesellschaft von Morgen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Klüber



Ich staunte, denn tatsächlich erhielt ich nach relativ kurzer Zet folgende Antwort:


Sehr geehrter Herr Klüber,
falls Sie unsere Antwort auf Ihre Anfrage vom Juni nicht erhalten haben sollten, bitten wir hierfür selbstverständlich um Verzeihung.
Wir haben Respekt vor jeglichem Engagement zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen, nicht nur im Bildungsbereich.
Jedoch bitten wir um Verständnis, dass wir als BLLV nicht alle Initiativen unterstützen können, die an uns herangetragen werden.
Mit freundlichen Grüßen

abgezeichnet von einer Mitarbeiterin.


Bedarf es noch weiterer Worte um zu demonstrieren, dass unsere Bildungsverantwortlichen, bzw. deren mitwirkenden Organe nicht den geringsten Willen an sinnvollen Veränderungen zeigen?

Ich bin ehrlich gesagt über ein dermaßen demonstrativ ignorantes und abwimmelndes Verhalten entsetzt, die es noch nicht einmal für nötig erachtet, so ein Statement persönlich abzuzeichnen.

Von daher erachte ich diesen "Gedankenaustausch" als wertvollen Beitrag, der hier veröffentlicht werden darf, um allen Mitbürgern vor Augen zu führen, wem solche wichtigen Verbandsämter übertragen werden und welch ein überheblicher Missbrauch damit verbunden ist, wenn klar erkennbar wird, dass es diesen Damen und Herren weniger um das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen geht, sondern doch eher vornehmlich um das eigene überversorgte Wohlergehen.

Wer mag kann den Faden hier bei Facebook auch selbst nachverfolgen:
https://www.facebook.com/simone.fleisch ... ment_reply

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast